Bis das Auge bricht: Als MG-Schütze im Feuersturm der Ostfront 1943-45

19.00 Verfügbar

Das Buch fängt genauso unspektakulär an wie viele andere Kriegserinnerungen. Also Kindheit, Schulzeit in den von der Wirtschaftkrise gebeutelten 30er Jahren, Leben am Bauernhof, Einstellung der Landbevölkerung zum Militärdienst, vormilitärische Ausbildung bei der HJ und anschließend RAD. Danach folgt eine kurze Beschreibung der Rekrutenzeit und die Versetzung an den ostwärtigsten Zipfel der Ostfront im Wendejahr 1943. Hier geht es dann auch schon gleich los. Nach wenigen Wochen der Stellungskämpfe folgt ein ungemein chaotischer Rückzug, bei eisigen Temperaturen und unsagbaren Strapazen. Quer durch das steppenhafte Flachland der Ukraine. Schon nach den ersten paar Seiten ist man voll in der Handlung versunken. Ganze Einheiten lösen sich in Luft auf. Nachdem die Kompanie nach etwa 4 Wochen an einem Flußlauf sammelt, bemerkt der Erzähler nur lapidar, dass noch 23 Mann übrig waren. Von 140! Nichts ungewöhnliches an der Ostfront wäre da nicht Folgendes gewesen: Nach jeder kurzen Ruhe folgt die nächste Katastrophe. So lange bis man vor Ohnmacht schreien möchte....

Bis das Auge bricht: Als MG-Schütze im Feuersturm der Ostfront 1943-45